Was das Schweigen übrig liess
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Was passiert, wenn man in der Fremde nicht nur die Geschichte seiner Vorfahren sucht, sondern sich selbst begegnet? In ihrem Debütroman "Was das Schweigen übrig liess" führt Viviane A. Grabik von der Sicherheit der Schweiz bis in dasbedrohliche Lódz von 1937 und das Warschauer Ghetto. Es ist die Geschichte einer Identität, die über Generationen nach Vollendung sucht.Die Suche beginnt in Tel Aviv. Nicht ein Dokument, sondern eine unerwartete Begegnung bringtdie Lawine ins Rollen. Dieser Moment zerreißt das Schweigen, das Jahrzehnte über der FamilieEdelmann und ihrer Geschichte in Lódz lag.Mit präziser Sprache rekonstruiert Viviane A. Grabik das Leben von Benjamin und Perla - eineWelt aus Samt, Chopin und dem Tack-Tack der Textilmaschinen. Je tiefer die Autorin in dieArchive eintaucht, desto mehr löst sich die Distanz auf. Sie schreibt nicht nur über Verstorbene -sie leiht einer Seele ihre eigene Stimme.
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