Die Klubbildung im österreichischen Parlament
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Das Buch untersucht eine Frage, der bisher in der österreichischen wissenschaftlichen Literatur wenig Augenmerk geschenkt wurde. Erstmals liegt eine umfassende juristische Abhandlung vor, die den Inhalt des Rechts auf Klubbildung, die Rolle des Abgeordneten dabei, den Zeitpunkt, das Verfahren und die weiteren Voraussetzungen untersucht. Die Klubs waren für den österreichischen Parlamentarismus immer selbstverständlich und fanden deshalb erst spät Eingang ins positive Recht. Offene Fragen, die die knappe Regelung unbeantwortet lässt, werden unter Rückgriff auf das freie Mandat geklärt, das die Grundlage des Rechts auf Fraktionsbildung ist. Trotzdem zeigt sich der Bedarf an genaueren Vorgaben durch den Gesetzgeber gerade in der jüngsten Parlamentsgeschichte.
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